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Veröffentlicht am 04.02.2016 von nemesis

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Track Attack mit Axxis & Edenbridge

Im Rahmen des Gigs setzten sich die Musiker von Pink Cream 69, Axxis und den Österreichern Edenbridge akustischen Genüssen aus. Sie stellten sich „blind“ Songs, um ihren Senf dazu abzugeben. Ob man diese Tracks nun kannte oder nicht, keiner der Künsdtzler wusste, was auf ihn zukommen würde. Witzig war´s auf alle Fälle.

Der einzige, der von Pink Cream zu erspähen war, war Basser Dennis Ward, der hingebungsvoll mit Kopfhörern an einer Klampfe herumpriemelte, Axxis-Sänger Bernhard Weiß verkrümmelte sich mit den Worten „Ich kenn` doch eh keine Songs“, Axxis-Keyboarder Harry Oellers sah sich wohl gar nicht angesprochen, und nachdem schlussendlich das Autogramm-Attentat von einigen Besuchern des Konzerts auf die Bands vorbei war, fanden sich Edenbridge`s Sabine und Lanvall und Axxis` Kuno und Guido an der Track Attack neben neugierigen Gästenasen am Mischpult ein.

Wie gut sich die Herren und Damen Musiker in den verschiedenen Tracks zurecht fanden…wobei es sich immer öfter zeigt, dass es bei unseren Track Attacks wohl weniger um die Comments der Musiker geht, sondern auch ihr eigenes Musikwissen recht gefordert zu sein scheint, denn mehr als max. 40 % der Songs kennt kaum mal einer. War aber schon auch fies ausgewählt.

Gute Cover-Version, aber das Original von Bon Jovi gefällt der Mannschaft besser.

Als Einsteiger gab´s erstmal Intruder mit „Runaway 2000“

Einhellige Meinung: Gute Cover-Version, aber das Original von Bon Jovi gefällt der Mannschaft besser.

Es folgte das Alex Parche Project mit „The Longer You Can Wait“

Aus allen Richtungen: „Da singt die Udo Dirkschneider.“ Wer nun aber neben Udo hinter diesem Song steckt, wusste keiner. So richtig wollte der Song nicht alle vom Hocker reißen, die Meinungen gingen eher geteilt mit Tendenz zu „gut“. So viel dazu.

Ein Heavy-Klassiker muss auf jeden Fall, so gab´s W.A.S.P. und „Chainsaw Charlie (Murders In The New Morgue)“

Diesmal waren sich aber alle einig: Ein absoluter Klassiker, der jedem supergut gefällt. Einzelne Kommentare würden euch an dieser Stelle nur langweilen, da sie alle gleich aussehen würden aller Facetten von positiven Comments querbeet

Danach gab´s Crime mit „No Cure“

Zu Beginn des Tracks gehen erst mal alle Köpfe hoch, denn das türkisch/russisch anmutende Gefasel des Sängers konnte keiner eindeutig zuordnen und verpasst dem Song einen recht außergewöhnlichen Touch. Guido und Lanvall waren sich einig: „Abgesehen vom Anfang nichts Besonderes. Der Song fällt auch weniger in den Bereich, der uns gefällt.“ Allerdings muss man zugeben, dass bei greller Beleuchtung in ´ner Disco kurz vor ´nem Konzert vielleicht auch nicht die richtige Stimmung für alle Songs herrschte. Für reine Jäger von Melodic Rock-Schmankerl aber eine satte Mahlzeit.

Und so kam´s zu einem Cover von Sonata Arctica mit Scorpion´s „Still Loving You“

Lanvall: „Das sind Sonata Arctica. Sorry, aber ich finde dieses Cover-Version scheiße.“ Kurz und bündig Meinung kundgetan. Aus jeder Ecke tönt es: „Das Original ist besser.“ Und Axxis-Sänger Bernhard, der sich ausnahmsweise mal einschaltet brachte es mit einem kindlichen, verständnislosen Gesichtsausdruck mal wieder ganz herzig: „Das ist ein bisschen komisch.“

Auch tief in der KLassiker-Kiste gefunden – Roxus mit „Rock´n´Roll Nights“

Lanvall: „Lass mal laufen, das kommt mir bekannt vor.“ An die drei Minuten später waren wir genauso weit, keiner kam drauf, um welche Band es sich handelt. Als ich den geplagten Hörern dann eröffnete, dass es sich hier um Roxus handelt, gucken alle noch planloser. Lanvall gefällt´s, wenn es auch eine typische `80er-Hardrock-Nummer ist. Sabine zeigte sich nicht so begeistert und äußert sich lediglich mit einem: „Klingt wie tausend andere Bands, aber nicht schlecht.“

Eine Ausnahmestimme folgte auf dem Fuße – Jorn Lande und der Song „Just The Same“

Guido: „Ich bin nicht sicher, ob ich mich an den Song wieder erinnern würde, wenn ich ihn höre, aber die Stimme ist sehr prägnant.“ Lanvall: „Echt, das ist Jorn Lande? Toller Anfang, der Song gefällt mir.“

Und weiter…Cityboy samt „The Day The Earth Caught Fire“

Lanvall: „Das kenn` ich. Aber frag` mich nicht, von wem das ist, lach.“ Naja, von Cityboy eben. „Ah ja. Das wusste ich wirklich nicht. Aber wie gesagt: Den Song kenn` ich und er ist absolut toll.“ Guido und Kuno: „Geiler Song mit tollen Musikern. Mehr kann man dazu nicht sagen. Klasse.“

Und was fürs Herz von Steelheart – die Hammerballade „She´s Gone“

Und trotz unpassender Atmosphäre für eine tieftraurig-verzweifelte Ballade….
Lanvall: „Das sind Steelheart. Eine riesige Nummer. Gäbe es eine Top Ten-Balladen-Liste, wäre dieser Track auf jeden Fall mit dabei. Allein der Gesang ist eine Klasse für sich. Gerade bei den hohen Passagen kriegst Gänsehaut.“ Bei so viel Schwärmerei blieb Sabine, Kuno und Guido, die den Song bisher nicht kannten, nicht viel zu sagen, außer: “Feine Nummer. Kommt gut.“

Es folgten Return mit dem Softrockern bekannten „Room In Your Life“

Guido: „Sorry, aber ich muss mal schnell aufs Klo.“ Lanvall: „Der Songs ist geil. Wer ist das?“ Steht oben. Kuno wusste auch nicht so recht, welche Band das nun sein könnte. Nachdem alle Unklarheiten beseitigt waren, kam Guido mit aufnahmefähiger Blase zurück und wollte wissen, was denn da nun lief. „Typischer AOR-Stuff. Ist schon okay.“ Sabine: „Also, ich kenne die Band nicht, aber der Song gefällt mir.“

Ein kleiner Schlenker zur Seite mit Vanilla Fudge und „Keep Me Hanging On“ (Live)

Die Aufnahme beginnt erst mal mit längerem Applaus, was Kuno mit einem „den Song kenn`ich“ kommentierte, womit er die Lacher eindeutig auf seiner Seite hatte. Nachdem auch der Anfang der Aufnahme ein wenig strange daher kommt, folgte von Lanvall die Frage: „Ist das Mambo Kurt live?“ Äh, nö. Guido: „Die Aufnahme klingt ein bisschen nach Eisstadion.“

Sabine grinste sich anhand dieser tiefsinnigen Kommentare nur einen ab, während Kuno ein bisschen mitträllere. Beim Refrain kam dann ein gemeinsames und wissendes „Aha“. Und da waren sich alle einig, dass der Song einfach kultig kommt, auch wenn keiner wusste, von wem diese Original-Version stammt. Der breiteren Masse bekannt wurde dieses Stück ja bekanntlich durch die Version von Kim Wilde.

Lanvall´s „es ist ein bisschen langsam im Vergleich mit der Kim Wilde-Version“ konnte mit einem Griff am Pitcher Abhilfe geschaffen werden, was mit einem „jetzt kommen wir der Sache schon näher“ kommentiert wurde. Jaja, das Mischpult und seine Knöpfchen…

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