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Veröffentlicht am 10.11.2014 von Harry Pfliegl

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Eric Clapton: Ein Musiker der Superlative

Das Musikmagazin Rolling Stone listet Eric Clapton im Ranking der größten Gitarristen aller Zeit auf Rang zwei direkt hinter Jimi Hendrix. Diese Einstufung ist einem Ausnahmemusiker geschuldet, der die Genres Blues und Rock prägte wie kaum ein anderer Musiker und der zahlreichen jungen Musikern als Vorbild dient. Darüber hinaus hat der Brite den Grammy 20mal erhalten und ist der einzige lebende Musiker, der dreifaches Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame wurde.

Vom Künstler zum Musiker

Nach einer behüteten Kindheit – Eric Clapton wuchs als Kind einer jungen englischen Mutter und eines kanadischen Soldaten bei den Großeltern auf – hatte er eigentlich ein Kunststudium an der Kingston University in London begonnen. Dieses brach er jedoch 1963 im Alter von 17 Jahren ab, um Musiker zu werden. Nach einem kurzen Intermezzo wurde Eric Clapton Gitarrist der Yardbirds, die er im April 1965 verließ, weil ihm die Band zu kommerziell wurde. Nach verschiedenen weiteren Stationen gründete Eric Clapton 1966 mit Ginger Baker und Jack Bruce die Band Cream, mit er er diverse Hits landen konnte.

Während seiner Zeit bei Cream begann Eric Clapton, eigene Songs zu schreiben und selbst zu singen. Zugleich entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zu George Harrison, die zu zahlreichen gemeinsamen Auftritten auf der Bühne und im Studio führte.

Ist die wilde Zeit vorbei?

Nach den eher chaotischen 1970er Jahren wurde Eric Clapton zu Beginn der 1970er Jahre heroinsüchtig und das Ende seiner Karriere schien gekommen. Nachdem er sich einer neuartigen Eletktotherapie unterzogen hatte, verhalf ihm Pete Townshend mit dem Rainbow Concert zu einem Comeback. Gegen Ende der 1970er Jahre wurde Eric Clapton alkoholabhängig und verdankte sein erneutes Comeback Mitte der 1980er Jahre maßgeblich Phil Collins, nachdem er seine Suchtprobleme erfolgreich behandelt hatte.

Tragische Schicksalsschläge

Anfang der 1990er Jahre musste Eric Clapton einige Schicksalsschläge hinnehmen. Unter anderem verstarb sein nur viereinhalb Jahre alter Sohn Conor nach einem Sturz aus einem Hochhaus, was Eric Clapton in „Tears in Heaven“ aufarbeitete. Mit der anschließenden MTV-Unplugged Session gewann Eric Clapton sechs seiner insgesamt 20 Grammys.

Die musikalischen Wurzeln

Die musikalischen Wurzeln von Eric Clapton liegen im Blues der 1930er und 1940er Jahre, zu den Vorbildern zählen Robert Johnson, Chuck Berry, B.B. King und Muddy Waters. Bekannt ist Clapton mehr für sein grandioses Improvisationstalent bei Soli als für seine schnelle Spielweise bekannt.

Foto: Wikipedia Commons | Mandy Halloriginally posted to Flickr as Eric Clapton

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