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Veröffentlicht am 29.10.2016 von Buch

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Vista Chino

2010 wurde die Band Vista Chino vom ehemaligen Kyuss-Sänger John Garcia ins Leben gerufen. Zuerst hieß die Band noch Kyuss Lives! Neben Garcia spielen zwei weitere ehemalige Kyuss-Mitglieder und ein zusätzlicher Gitarrist in der Band. Live lassen sie alte Kyuss-Klassiker aufleben, haben aber mittlerweile auch schon ein eigenes Album produziert.

Ex-Kyuss-Sänger John Garcia kündigte Anfang 2010 eine Reunion von Kyuss an. Unter dem Namen Garcia Plays Kyuss mit Jacques de Haard (Bass), Bruno Fevery (Gitarre) und Rob Snijders (Schlagzeug) ließen sie den Mythos neu aufleben. Auf der anschließenden Europa-Tournee traf das Quartett auf dem französischen Hellfest-Festival auf Ex-Kyuss-Mitglieder Brant Bjork und Nick Oliveri, die dort ebenfalls auftraten. Beide erklärten sich sofort bereit, ein paar Songs mitzuspielen. Die Reaktionen auf das Live-Projekt waren für diese Konstellation noch positiver als zuvor und so kam es, dass man beschloss in dieser Formation auf Tournee zu gehen. Im Jahre 2011 folgt eine Tournee durch Australien und Europa.

Man konnte sich darauf einigen, dass man nach Abschluss der jeweiligen Soloprojekte eine neue Platte zusammen aufnehmen würde. Nachdem Oliveri Schwierigkeiten mit dem Gesetz bekam, wurde der ehemalige Kyuss-Bassist Scott Reeder für Konzerte außerhalb der USA eingesetzt. Doch dann wird’s brenzlig: Ex-Kyuss Gitarrist und mittlerweile Frontmann von Queens of the Stone Age und Bassist Scott Reeder reichen eine Klage gegen Kyuss Lives! ein. Anschuldigung: Verbrauchertäuschung und Markenverletzung. Oliveri, der schon genug mit seinen eigenen Straffälligkeiten zu tun hat entschließt sich im März 2012, die Band zu verlassen. Doch der nicht ganz umstrittene Bassist kehrt zurück und die Band um den ehemaligen Kyuss-Frontmann nennt sich fortan Vista Chino, um weiteren Streitigkeiten aus dem Wege zu gehen.

„Peace“

Am 30. August 2013 ist es endlich soweit: Vista Chino präsentieren ihr erstes Studioalbum. Vorab wurden zwei Songs („Dargona Dragona“ und „Barcelonian“) der Scheibe ins Netz gestellt. Nick Oliveri wurde seitdem nicht mehr mit der Besetzung gesehen, spielte auch nicht den Bass auf dem Album, so dass anzunehmen ist, dass er durch Mike Dean ersetzt wurde.

Musikstil

Vista Chino vereinen funkigen, aber dunklen Bluessound mit verschrobenen Riffs und straighten Beats. Dazu die kernige, röhrende Stimme des John Garcia. Im Gegensatz zu Kyuss ist der Rock jetzt aufgelöster, es wird zwar auch mit Drop-Tuning gespielt, doch man beharrt nicht wie in den alten Zeiten auf ausschließliches Gemetzel in den untersten Bundlage der Gitarre. Viel geändert hat sich am Sound aber trotzdem nicht. Ist der Stoner-Rock a lá Kyuss samt alle seiner Sprösslinge doch sowieso musikalisch höherwertiger, als so manch einer glauben mag.

photocredit: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kyuss_Lives_Budapest_Petöfi_2011.jpg

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