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Veröffentlicht am 13.05.2016 von Buch

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R.E.M.

Zu Anfang lässt sich die Band mit Veröffentlichungen Zeit, tourt lieber von Ost nach West und von Nord nach Süd durch die USA. Erst auf ihrer sechsten LP landen sie einen Charterfolg, welcher R.E.M. dann aber weltweit erfolgreich macht.

Anfang in Georgia

Im Universitätsstädtchen Athens, Georgia schließen sich Anfang der 80er vier junge Musiker zusammen. Um Glaubwürdigkeit machen sie sich anfangs keine Gedanken, wollen nur spielen. Alles andere sollte folgen. Schon früh unterscheidet sich die Band durch ihre musikalische Bandbreite von anderen Garagenbands. In Georgia galt die Band dann lange Zeit als Popband und meinte das nicht besonders wohlwollend. Vor allem der Gitarrist und Theoretiker der Band Peter Buck beharrte auf den Sicherheitsabstand zur Musik-Industrie. Sein Wissen hat sich Buck vorher bei seiner Tätigkeit in einem Plattenladen angeeignet. Der Kunsthochschulstudent Michael Stipe gehört damals zu seinen besten Kunden. Beide haben den gleichen Musikgeschmack.

Hinzu kommen Mike Mills und Bill Berry, die bereits über praktische musikalische Fertigkeiten verfügten. Ihr anfänglicher Stil ist eine Mischung aus Folk, Punk und Independent. Peter Buck spielt v.a. unspektakuläre Gitarrenriffs. Drummer Bill ergänzt dazu kraftvolle unterstützende Rhythmen. Auf dem soliden Fundament spielt Bassist Mike Mills melodiöse Basslinien und Michael Stipe steuert mit unterkühlter Geste seine ausdrucksstarke Stimme bei. Das ganze klingt nach cooler Rockmusik, voll von Anspielungen und untergründiger Botschaften.

Warner-Plattendeal und Durchbruch

Fünf Jahre lang wird die Band zunehmend erfolgreich, landet 1987 einen Top-Ten Hit mit „The One I Love“ und wechselt schließlich zum großen Warner-Label (Neun Jahre später, im September 1996 schließen sie mit dem Label einen rekordverdächtigen Vertrag über 80 Millionen Dollar). Seit der Mitte der 80er mischten R.E.M. verstärkt in der Politik mit und Greenpeace-Stände gehörten schon bald zu den Konzerten dazu. 1991 nutzt Stipe die Gelegenheit, bei den MTV Music Awards mit den Slogans sechs ganzer T-Shirts auf seine politische Einstellung aufmerksam zu machen. „Losing My Religion“ wird im selben Jahr zum ersten Nummer-Eins-Hit der Band und unter Gläubigen kontrovers diskutiert. Die nächsten beiden Alben haben einen süffigen Akustiksound.

1994 erscheint wieder ein Rockalbum, beeinflusst von Kurt Cobains Tod, namens „Monster“. Ein Jahr später verabschiedet sich der Schlagzeuger Bill Berry aufgrund einer lebensgefährlichen Erkrankung von der Band. Auf dem 1998er Album „Up“ wird die Abschiedsstimmung reflektiert. Mit „Reveal“ erscheint 3 Jahre später das erste Gute-Laune-Album der Band und rundet das Repertoire R.E.M.s ab. Das nächste Album „Around The Sun“ erscheint 2004 und befasst sich kritisch mit der Politik George W. Bushs und enthält den nachdenklichen Titel „Leaving New York“. „Accelerate“ folgt 2008 und ist das mittlerweile 14. Studioalbum der Band. „Collapse Into Now“ erscheint 2011 und ist nach einvernehmlicher Auflösung der Band das letzte Album R.E.M.s.

photocreit:By Flickr user Stark (Stefano Andreoli) (http://www.flickr.com/photos/scaccia/39502728/) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

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