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Veröffentlicht am 27.01.2017 von Buch

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Queens of the Stone Age

1996 gründete Josh Homme die Band Queens of the Stone Age. Seitdem ist er das einzige feste Bandmitglied in ständig neuen Besetzungen. Der Stil der Band pendelt zwischen Stoner-Rock und Alternative Rock.

Bei den legendären Kyuss wirkte Josh Homme noch als Gitarrist. 1995 löste sich die Band nach internen Streitereien jedoch auf. Josh Homme spielt darauf bei Soundgarden, den Earhtlings und den Screaming Trees, merkt aber früh, dass er eine eigene Band braucht. Die Band Gamma Ray, mit Screaming Trees-Mitglied Van Conner und dem Schlagzeuger Victor Indrizzo wird aus der Taufe gehoben. Doch in Deutschland gibt es bereits eine Band mit selbigen Namen und man nennt sich kurzerhand Queens of the Stone Age. Chris Goss, Freund und Produzent der Band erfand den Namen. Nick Oliveri, der vorher wie Josh Homme bei Kyuss tätig war, fungierte als Bassist. Um nicht haargenau wie Kyuss zu klingen setzen die Jungs auf zähen Rock mit minimalistischem Schlagzeug und komplizierteren Gitarrenriffs. 1998 erscheint ein auf 3000 Exemplare limitiertes Debütalbum.

Homme spielt auf diesem Album neben der Gitarre auch den Bass ein, da Oliveri sich gerade seiner eigenen Band Mondo Generator widmet. Fans und Presse sind begeistert – es folgt eine zweijährige Tournee. 2000 erscheint das zweite Studioalbum namens „Rated R“ inklusive Single-Auskopplung: Der Texte von „Feel Good Hit of the Summer“ ist eine reine Aufzählung von Drogen. Es folgt 2001 das Album „Songs for the Deaf“. Auf diesem Album spielt Dave Grohl, ehemaliger Drummer von Nirvana und Foo Fighters-Frontmann die Drums, verlässt die Band aber nach dem ersten Video-Dreh zu „No One Knows“. Nick Oliveri wird 2004 von Josh Homme aus der Band geschmissen. Der Grund dafür wurde erst später bekannt. Oliveri soll seine Frau regelmäßig misshandelt haben.

„Lullabies to Paralyze“

Im März 2005 erscheint „Lullabies to Paralyze“, auch mit einem Mark Lanegan, der schon auf dem vorigen Album am Mikrophon aushalf. Am 8. Juni 2007 erscheint ein weiteres Album namens „Era Vulgaris“, welches wiederum mehrere Gastauftritte enthält. 2010 erscheint ein Re-Release der „Rated R“-Scheibe inklusive bis dato unbekannter B-Seiten und einige Live-Aufnahmen. „…Like Clockwork“ auf dem Dave Grohl abermals am Schlagzeug fungierte erschien am 31. Mai 2013. Für die anschließende Tour spielte jedoch Jon Theodore an den Drums.

Musikalischer Stil

Der Sound von Queens of the Stone Age ist meist düster und verschroben. Im Grunde ist ihre Musik teils blues-lastig, dann aber wieder sehr riff-getrieben. Für Ihre Aufnahmen stimmt die Gitarrenfraktion ihre Instrumente herunter, meist auf Drop-C, wodurch das düstere Feeling unterstützt wird. Die Songs sind oft sphärisch, aber gleichzeitig auch druckvoll. Während der Sound für die alten Fans von Kyuss teilweise schon zu poppig ist, ist er über die gesamte Rockszene gesehen doch sehr rough und laut – und mit einer Prise Art-Rock gewürzt.

photocredit: By Rama (Own work) [CeCILL or CC BY-SA 2.0 fr], via Wikimedia Commons

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