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Veröffentlicht am 28.06.2016 von Buch

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Fu Manchu – die kalifornischen Wüstenrocker

Sie verkörpern den Stoner-Rock Kaliforniens wie keine andere Band. Ihr Sound klingt nach Sonne, Muscle-Cars, Skate-Sessions und einer Menge Wüstenstaub. Dabei spielte die Band nach ihrer Gründung 1987 anfangs noch Hardcore.

Fu Manchu sind die erfolgreichsten Stoner-Rocker der Neunziger. Heute setzt sich die Band zusammen aus Scott Hill (Gesang und Gitarre), Scott Reeder (Schlagzeug), Bob Balch (Gitarre) und Brad Davis (Bass). Die erste Single „Kept Between Trees2 erscheint 1990. Bis das erste Album aufgenommen wird dauert es jedoch noch ein Weilchen. „No One Rides For Free“ erscheint geschlagene vier Jahre später.

Produziert wurde das Album von Brant Bjork, welcher den ersten Schlagzeuger Ruben Romano daraufhin ablöst. Die Popularität der Band steigt, vor allem aber in Europa. „In Search Of …“ ist die erste Platte, die bei einem Major-Label erscheint. Dicht gefolgt von „The Action Is Go“, dem großen Wurf der Band. Im Herbst 1999 erscheint „King Of The Road“. Ex-Kyuss-Drummer Brant Bjork hat schon bald genug von der Band und widmet sich seinen Solopfaden. Scott Reeder ersetzt ihn am Schlagzeug.

„California Crossing“

Im Februar 2002 erscheint das nunmehr siebte Album der Wüstenrocker namens „California Crossing“. Am Sound hat sich nur wenig geändert. Aber das will ja auch niemand. „Start The Machine“ bleibt dem Motto treu – nichts neues, dafür aber gut. Auch die nächste Scheibe „We Must Obey“ wagt keine Experimente, wenn das althergebrachte überzeugen kann und gut klingt. Dazu zählen harte, schnörkellose Riffs, gnadenlose Drums und ein zuweilen zusätzlich verzerrter Bass. Fertig. Nach „Signs Of Infinite Power“ wird es jedoch ruhiger um Fu Manchu. So erscheint „Gigantoid“ erst fünf Jahre später. Doch eins bleibt: Die Band ist seit ihrer Abkehr vom Hardcore, welchen sie zu Anfangszeiten Ende der 1980er Jahre spielten, ihrem Stil treu geblieben, ohne einen Millimeter nach rechts oder links zu rücken.

Stil der Band

Fu Manchu machen gnadenlosen, aber dennoch positiven Stoner-Rock. Die Gitarrenriffs sind meist simpel gestrickt, denn für den druckvollen Gitarrensound wird mindestens ebenso viel am Verstärker rumprobiert, wie an der Gitarre. Ein Fuzz verzerrt das Eingangssignal. Außer vielleicht einem Reverb verzichtet man aber auf weitere Effekte. Eine angenehme Abwechslung gegenüber manch anderen Bands. Die derben Drums brettern zur zähfließenden Gitarrenfraktion so manche Finesse. Der Sound der Band ist zudem stark von der Skater- und Surferszene und deren Musik beeinflusst. Gesungen wird über Bandinterna, Frauen, Muscle-Cars und Skateboard-Fahren.

photocredit: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fu_Manchu_Salzburg_Rockhouse_2011.jpg

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