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Veröffentlicht am 31.03.2015 von Harry Pfliegl

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Dire Straits: eine der erfolgreichsten Bands der Rockgeschichte

Alles andere als rosig waren die finanziellen Verhältnisse von Mark und David Knopfler, Pick Withers und John Illsley 1977 die Dire Straits gründeten, was sich auch im Bandnamen ausdrückte. Übersetzt bedeutet der Name nämlich so viel wie „ernste Notlage“ oder „große Pleite“. Als sie noch im selben Jahr ein Demotape an einen Radiosender schickten, ahnten sie wohl nicht, dass ein Stück Rockgeschichte damit ihren Anfang nahm. Denn bis zur Inaktivität der Band im Jahr 1995 veröffentlichten sie Meilensteine wie Sultans of Swing oder Brothers in Arms und verkauften insgesamt etwa 120 Millionen Tonträger.

Die Anfänge der Dire Straits

Die Labels wurden durch das Demotape auf die Dire Straits aufmerksam, sodass die Band einen Plattenvertrag bekam. Das Debütalbum Dire Straits floppte in Großbritannien allerdings, wo die Punkwelle gerade ihren Höhepunkt erlebte. In Europa und später in den USA feierten die Dire Straits jedoch bereits die ersten Erfolge, unter anderem mit den Songs Sultans of Swing und Down to the Waterline.

Der Durchbruch

Der ersehnte Erfolg sollte sich endgültig mit dem dritten Album der Dire Straits, Making Movies, einstellen. Allerdings wurde das Album nicht in der ursprünglichen Besetzung aufgenommen, weil sich Gitarrist David Knopfler von der Band trennte. Der Grund: Die Rolle seines Bruders Mark erschien ihm zu dominant und er konnte eigene musikalische Vorstellungen nicht ausreichend verwirklichen.

Auf dem Höhepunkt

Nachdem zwei Jahre später Love over Gold erschienen war, pausierten die Dire Straits. Auf der Insel Montserrat nahmen sie Brothers in Arms auf, das die Band auf den Höhepunkt ihres Ruhms katapultieren sollte. Bei Brothers in Arms handelte es sich um eines der ersten Alben, das digital produziert wurde und somit zum Erfolg der Compact Disc beitrug. Weil es sich dabei um ein neues Medium handelte, wurde Brothers in Arms in zwei Versionen auf den Markt gebracht, wobei die CD-Fassung um etwa zehn Minuten länger war als die Vinyl-Version. Einige Hersteller von CD-Playern wie Sony und Philips legten das Album bei verkauften Playern sogar bei.

Nachdem dieses Album millionenfach verkauft worden war, absolvierten die Dire Straits unter anderem Auftritte beim Live-Aid-Konzert oder als Hauptact beim Tribute-Konzert für Nelson Mandela. Nun sollte es ganze sieben Jahre dauern, bis 1992 das sechste Studioalbum On Every Street veröffentlicht wurde.

Die inoffizielle Trennung

Ab 1995 lag das Projekt Dire Straits auf Eis, nachdem Initiator Mark Knopfler bekannt gegeben hatte, dass er auf keine Welttournee mehr gehen wollte. Die Mitglieder widmeten sich künftig diversen Soloprojekten und absolvierten nur noch am 19. Juni 1999 einen gemeinsamen Auftritt bei der Hochzeit von John Illsley.

Foto: von Zoran Veselinović (http://www.photozoran.com/) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

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