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Veröffentlicht am 02.02.2015 von Harry Pfliegl

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Das Phänomen Queen

Der Tod von Freddie Mercury am 24. November 1991, kurz nachdem er sich zu seiner Homosexualität und seiner AIDS-Erkrankung öffentlich bekannt hatte, erschütterte die Welt der Musik nachhaltig. Insbesondere die Queen-Fans waren betroffen, rechneten sie doch mit dem baldigen Ende der Band. Doch Roger Taylor, Brian May und John Deacon machten unverdrossen weiter, initiierten neue Projekte wie ein Musical und sind aktuell sogar wieder auf Tournee.

Eine Band mit dem gewissen Etwas

Nicht nur einer treuen Fangemeinde verdankte die Band, dass sie weltweit rund 320 Millionen Tonträger verkaufen konnte und jedes Studioalbum die Spitzen der Charts eroberte. Denn weil die Songs von Queen von allen Bandmitgliedern geschrieben wurden, zeichnete sich die Musik durch einen einzigartigen Stilmix aus, der kontinuierlich neue Anhänger bescherte.

So hat die Erfolgsgeschichte begonnen

class=“western“>Über einen gemeinsamen Freund lernte Freddy Mercury die Band Smile kennen, in welcher Brian May und Roger Taylor ab 1968 spielten. Weil deren Sänger Tim Staffell die Band 1970 verließ, schlossen sich Mercury, May und Taylor zusammen, um Queen zu gründen. John Deacon machte die Besetzung schließlich im Februar 1971 die Formation komplett.

Schon mit ihrer zweiten Single Seven Seas of Rhye schaffte Queen den Sprung in die britischen Charts und ging auf Tournee durch Großbritannien. Bis November 1974 erschienen die ersten drei Queen-Alben, in welchen sich die stilistische Vielfalt, die später charakteristisch werden sollte. Den Rock-Olymp erklomm Queen endgültig im Oktober 1975, als Bohemian Rhapsody erschien und neun Wochen lang ununterbrochen auf Platz eins in den Charts stand. Mit diesem Song wurde zugleich die Ära der Musikvideos eingeläutet, was aber eher einem Zufall zu verdanken ist: Die Band hatte schlicht keine Zeit für einen Live-Auftritt bei BBC, weshalb ersatzweise ein Kurzfilm gedreht wurde.

Auf dem Höhepunkt des Erfolgs

Inzwischen hatte sich Queen als eine feste Größe in der Welt der Rockmusik etabliert, als die beiden heute bekanntesten Songs – We Are the Champions und We Will Rock You – als Vorabsingle zum Album News of the World veröffentlicht wurde.

Völlig neue Wege schlugen Queen in der ersten Hälfte der 1980er ein. Nun öffnete sich die Band für neue Stilrichtungen, produzierte den Soundtrack für den Film Flash Gordon und arbeitete mit David Bowie zusammen. Nach einem legendären Auftritt bei Live-Aid ging Queen schließlich ein letztes Mal in der originalen Besetzung auf Welttournee, in deren Rahmen sie in Budapest als eine der ersten großen Bands aus dem Westen im damaligen Ostblock auftraten.

Foto: Wikipedia Commons | Carl Lender

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