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Veröffentlicht am 05.04.2016 von nemesis

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Consortium Project

Im Monster-Tempo mit Monster-Line-ups

Mit einem wahren Staraufgebot an Mitmusikern veröffentlichte der Elegy-Sänger und Ex-Fronter von Vengeance vor sein erstes Solo-Album nach Thru` The Looking Glass: Ian Parry´s Consortium Project. Nun, manchen Leuten ist eben die Arbeit mit einer Band nicht genug, aber Ian übertreibt es dann doch maßlos.

„Enigma“

„Ich arbeite schon an der zweiten Platte des Consortium Projects…!“  „Ja“, schwafelte der Sänger drauf los, „es sollte relativ bald schon nach dem Debut erscheinen.“ Nun, meines Wissens nach sollte zu diesem Zeitpunkt auch die neue Elegy-Platte das Licht der Welt erblicken, was Ian bestätigte. „Ja, das ist schon richtig. Es ist halt so, dass ich ständig Ideen habe und mir das Musikmachen sehr viel bedeutet“.

Es ist halt so, dass ich ständig Ideen habe und mir das Musikmachen sehr viel bedeutet

Die Drumparts vorgesungen

Die zweite Scheibe des Consortium Projects wird sich insofern von der ersten unterscheiden, dass meine Mitmusiker mehr vom Songwriting übernehmen werden. Dieses Mal habe ich fast alles im Alleingang gemacht.“ Was wiederum für einen Sänger, der sich ausschließlich seinen Stimmbändern widmet, schon etwas ungewöhnlich ist. Wohl den Mitstreitern die Drumparts vorgesungen, oder was?

„Du wirst lachen, aber genauso war es. Sicher hatten alle die Freiheit, mit zu gestalten, aber die grundlegenden Ideen kamen von mir und da habe ich dann eben meine Vorstellungen über die Instrumentierung den anderen vorgesungen. Das war dann ungefähr so:“ und röhrte mir volle Kanne durch die Gehörgänge per Telefon. Ohwei, ohwei, hat der Mann ein Organ.

„Nowhere Fast“

Aber gut, nun wissen wir, wie ein Sänger Songs schreibt. Wobei die Musiker um Ian sicher auch in der Lage gewesen wären, klasse Tracks zu schreiben. Tauchen in der Line-up-Liste doch Namen wie Arjen Lucassen, Stephan Lill (Vanden PLas), Thomas Youngblood (Kamelot), Martin Helmantel (Elegy) und Tamaz Szekeres auf – um nur einige zu erwähnen. Es scheint wohl eine Musikerkrankheit zu sein, sich mit möglichst namhaften Muckern zusammen zu tun, wenn man nicht gerade mit der eigenen Band am bobbeln ist….

Ein Dank für sagenhafte Leistung

„Ja, auf diesen Gedanken könnte man wirklich kommen“, brabbele der quirlige Gesprächspartner auf ein Neues. „Stephan Lill zum Beispiel kenne ich sehr gut und ich bin von denVanden Plas-Scheiben sehr beeindruckt. Es ist sagenhaft, was all` diese Musiker um mich herum geleistet haben und ich bin unsagbar stolz auf sie und diese Platte. Und auch dankbar.

Es ist sagenhaft, was all` diese Musiker um mich herum geleistet haben

Ich wollte schon länger ein Album machen, das in diese Richtung geht. Es sollte härter werden als meine erste Solo-Platte und zudem nicht den Eindruck eines musikalischen Alleingangs erwecken. Denn auch wenn man eine Scheibe unter seinem Namen veröffentlicht, ist man doch immer auf seine Mitmusiker angewiesen. Und je mehr ich von der Arbeit und Professionalität der Leute um mich herum mitbekommen habe, umso überzeugter bin ich davon, beim nächsten Mal das Songwriting nicht mehr alleine durchzuziehen. Es sollen sich alle ihre Ideen und Vorstellungen mit einbringen. Es war sehr toll für mich, mit derart versierten Musikern zu arbeiten und ein gewisser Teil davon wird auch bei der nächsten Platte mit dabei sein. Alle wahrscheinlich nicht, aber das wird sich noch herausstellen. Ich könnte die ganze Zeit schwärmen….“ Man merkt´s.

Beeindruckt sind sicher auch manche Fans, wenn sie das Line-up der Outputs des Conmsortium Projects jeweils genau durchlesen….

„Banquet For Thieves“

„Das denke ich nicht mal so. Fans lassen sich da meistens weniger beeinflussen als Journalisten. Sicher werden es manche interessant finden und vielleicht auch aus diesem Grund in die Platte hineinhören. Doch bin ich nicht der Meinung, dass sich irgendwer den Output nur deswegen zulegt. Aber sicher, auf die Idee, dass die Mitwirkung namhafter Musiker gute Werbung ist, kann man schon kommen.“

Line-up:

Ian Parry in Alleinmacht

Der Gute sammelt zu jeder Platte verschiedenste Musiker aus dem Rock-, Progressiver und Melodic-Metal-Bereich wie etwa Ex-Kamelot-Sänger Thomas Youngblood, Gitarrenvirtuosen Patrick Rondat…

Alben:

Ian Parry’s Consortium Project
Consortium Project II – Continuum in Extremis
Consortium Project III – Terra Incognita (The Undiscovered World)
Consortium Project IV – Children of Tomorrow
Consortium Project V – Species


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