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Veröffentlicht am 18.03.2015 von Harry Pfliegl

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Bruce Springsteen: He´s The Boss

Der US-amerikanische Rockmusiker Bruce Springsteen will eigentlich nicht so recht in das Klischee des Rockstars passen. Denn Exzesse und Affären sucht man bei ihm vergebens. Vielmehr steht Bruce Springsteen für handmade Rock, der in seinen Songs gern das Leben des durchschnittlichen Amerikaners thematisiert. Nicht einmal sein Spitzname The Boss geht auf Allüren zurück, sondern auf die schlichte Tatsache, dass er in den 1970er Jahren seine Begleitmusiker nach den Gigs bar auszahlte. Und dennoch blickt Bruce Springsteen bereits auf eine Karriere der Superlative zurück: Der Oscar- und 20fache Grammy-Preisträger hat weltweit rund 130 Millionen Tonträger verkauft und den Rockfans zahlreiche Hymnen wie Born in the USA beschert.

Herkunft aus bescheidenen Verhältnissen

Zusammen mit seinen beiden Geschwistern Pamela und Virginia wuchs Bruce Springsteen in bescheidenen Verhältnissen in New Jersey auf. Zu seinem Vater Douglas, der sich wenig erfolgreich mit verschiedenen Jobs durchschlug, hatte Bruce Springsteen ein eher angespanntes Verhältnis.

Schon als Zehnjähriger begeisterte sich Bruce Springsteen für Musik. Zu seinen Vorbildern zählten neben Elvis Presley auch die Rolling Stones und die Beatles. Für Bruce Springsteen, nunmehr stolzer Besitzer einer Gitarre, stellte die Musik eine Möglichkeit dar, der häuslichen Enge zu entfliehen, wo die kulturelle Bildung der Kinder nur eine untergeordnete Rolle spielte.

Die Anfänge als Musiker

Bis auf ein kurzes Intermezzo als Gärtner anno 1968 schaffte es Bruce Springsteen schon nach der High School, im Musikbusiness zu arbeiten. So wurde er 1965 bereits Mitglied der Castiles, die regelmäßig Engagements in diversen regionalen Clubs hatten und sogar zwei Singles aufnahm. Seine erste eigene Band gründete Bruce Springsteen 1968, mit der nächsten Formation Steel Mill, die ein Jahr später gegründet wurde, nahm Bruce Springsteen insgesamt drei Singles auf und feierte erste Erfolge.

Auf dem Weg zum Erfolg

Bruce Springsteen wollte sich jedoch nicht auf den Hardrock, der von Steel Mill gespielt wurde, festlegen lassen, sondern neue Wege gehen. Deshalb verließ er die Formation bereits im Januar 1971 und absolvierte in den kommenden Monaten Gastauftritte bei diversen anderen Bands. Bei dieser Gelegenheit spielte er bereits mit Danny Federici, Vini Lopez, Garry Tallent und David Sancious zusammen, die später Teil der E Street Band werden sollten.

Entdeckt wurde Bruce Springsteen schließlich von John Hammond, der ihn für Columbia Records unter Vertrag nahm. Das Debütalbum Greetings From Asbury Park, N.J. war stark von Folkeinflüssen geprägt. Jedoch zeigte sich schon in den Songs, die darauf veröffentlicht wurden, das große erzählerische Talent von Bruce Springsteen: Er beschrieb in seinem Debütwerk das Leben eines Jugendlichen im Ostküsten-Bundesstaat in einer äußerst bilderreichen Sprache.

Foto: von GabboT (Bruce Springsteen 03 Uploaded by tm) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

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